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Hallo meine lieben Mitleser, es freut mich sehr, dass ihr auf meine Blogger-Seite gefunden habt und ich hoffe, es gefaellt euch hier. Dieser Blog dient dazu, meine Gedanken mit euch zu teilen ♥

Alter: 30
 


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Änderungen mit Schrecken

In den letzten Wochen ist so einiges passiert. Einiges war gut. Aber vieles hat mir teilweise die Füße vom Boden weggezerrt und hatte mich brutal aufschlagen lassen.

Der Großteil von dem Negativen sind meine eigenen Gefühle. Dagegen anzukämpfen ist immer wieder eine erschreckende und schwere Last. Es ist sehr schwer, dann dem Drang zu widerstehen, sich etwas antun zu wollen. Alles zu beenden. Und sei es nur, dass die Stimmen im Kopf und all diese schlechten Gefühle aufhören zu existieren. Diese endlos erscheinende Spirale scheint einfach kein Ende zu finden und das nervt mich selber teilweise so extrem, dass ich schlechte Laune bekomme und aufpassen muss, das nicht an Andere auszulassen, welche damit rein gar nichts zu tun haben. Trotzdem erwische ich mich, wie ich dann knapper antworte. Mich distanziere und vielleicht sogar herzlos kalt wirke.
Und das tut mir leid. Wirklich.
Nur im Endeffekt ist solch ein Verhalten euch gegenüber mir persönlich lieber als wenn ich euch ankeife, euch beleidige oder sonstwas Schlimmes zu euch sage. Ich hoffe, irgendwer kann dem ein wenig nachvollziehen. Ich weiß, dass es nicht richtig ist und auch so nicht handeln sollte. Ihr habt ja schließlich mit meinen Problemen nichts zu tun. Daher tut es mir wirklich sehr leid...

Ein anderer Punkt mit dem ich mich seit einem Jahr beschäftigt hatte, war die Sache mit meinem "Freund" A (So lange her).
Wir hatten so einiges durchgemacht und am Ende waren wir aus seiner Sicht so etwas wie Freunde mit gewissen Vorteilen. Etwas, was ich nie wollte und ihm auch gesagt hatte. Trotzdem habe ich mich darauf eingelassen, weil ich die Hoffnung pflegte, dass es gut enden könnte. Ich habe mir ein Jahr lang immer wieder das Hirn zermattert, was ich alles tun könnte und muss, um ihn zu halten. Ihm zu gefallen. Gut genug zu sein, dass er genug Gefühle für mich hegen kann, dass er auch mehr möchte.
Vor etwas über zwei Wochen (am 14. Juli 2017) konnte ich mich kaum auf die Arbeit konzentrieren, was auch meine neuen Kollegen gemerkt hatten, was absolut nicht gut war. Ich bin schließlich in der Probezeit und diese Leute kennen mich somit noch gar nicht. Daher hatte ich dann mich dazu entschlossen, alles auf eine Karte zu setzen und ihn vor die Wahl gestellt, weil ich wusste, dass ich dieses Hin und Her nicht mehr weiter verkraften würde. Ich habe selber gemerkt, wie ich mich vernachlässigte und auch nicht mehr ehrlich zu mir sein konnte. Nicht mehr ehrlich lachen oder gar lächeln konnte. Etwas, was Niemanden passieren sollte, da man nur noch kaputt gehen würde und sich selbst verliert.
Ich schrieb ihm daher, dass er die Wahl hat:
Entweder eine richtige Beziehung oder ich breche den Kontakt ab.
Natürlich mit mehr Inhalt, in der ich mich erklärte, warum ich ihn so vor die Wahl stellen musste. Nach drei Tagen und auf Nachfragen antwortete er dann mit der Antwort, mit der ich gerechnet hatte. Er entschuldigte sich zwar aber er könne keine Beziehung mit mir aufbauen. Deswegen waren meine letzten Worte nun auch an ihm "Lebe wohl".

Wie ich es mir damit nun geht?

Ich bin diesbezüglich zwiegespalten.
Einerseits vermisse ihn schrecklich und würde am liebsten alles zurück nehmen, nur um ihn in meiner Nähe zu haben. Und wenn ich am Ende sein Bettspielzeug wäre. Es tut weh ihn nicht mehr bei mir zu wissen. Verdammt weh. Immer, wenn Jemand an mir vorbei geht, der das selbe Parfüm benutzt wie "A", zieht sich mein Herz zusammen und ich will losschreien und weinen...
Aber andererseits habe ich auf einmal eine Art der Schwerelosigkeit gefühlt. Alles Druck und Last fiel von meinen Schultern. Ich hatte eine endgültige Antwort erhalten und wusste nun ganz genau, wo ich stehe. Musste mir keine Hoffnungen und Gedanken machen. Mir keine Sorgen machen. Es war ein Gefühl von frei sein. Ich konnte mich wieder auf mich selber konzentrieren und mehr auf mich achten. Musste mich nicht mehr verstellen, um ihn irgendwie an mich zu halten.

Ich liebe ihn. Sehr sogar. Für mich war er der Eine.
Aber auch ich muss einsehen, dass es das war. Dass der Weg nicht uns Beiden gehört und ich meinen Weg ohne ihn weiter gehen muss, um mich zu finden und zu reifen.
Ich mag zwar 30 sein und keine eigene Familie haben. Aber ich kann wenigstens nun etwas Neues für mich aufbauen und eine neue Zukunft erstellen. Deswegen suche ich auch nun nach neuen Wegen in einem anderen Ort, weit weg von hier. Denn hier hält mich rein gar nichts mehr und hier werde ich auch nie glücklich werden.

Was mich die letzten Tage aber am Meisten geschockt hatte, war die Nachricht, welche weltweit in diesen Wochen kam und die ich einfach immer noch nicht realisieren kann. Für mich stand in diesem Moment die Welt still. Ein weiterer Teil meines Herzens zersplitterte und würde nie wieder heilen können.
Aber darüber möchte ich im Moment nicht wirklich berichten.
Auf Instagram hatte ich zwar schon etwas in meinem extremst schlechten englisch geschrieben gehabt, aber ich habe das Gefühl, dass diese Nachricht nicht in diesen Blog-Eintrag gehört, sondern einen Eigenen braucht. Wer die Nachrichten verfolgt hat, wird sich sicher denken können, worum es geht...

27.7.17 13:51, kommentieren



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